Zink bei Kinderwunsch

Zink bei Kinderwunsch Eine ausreichende Zinkversorgung ist wichtig für die Fortpflanzungsfähigkeit.

Wünschen Sie sich ein Baby, doch es will nicht klappen? In der Regel besteht kein Grund zur Sorge, denn bei den meisten Paaren dauert es bis zu sechs Zyklen, bis es zu einer Schwangerschaft kommt. Daher gehen Ärzte auch frühestens ab sechs Monaten mit unerfülltem Kinderwunsch von einer eingeschränkten Fruchtbarkeit aus – und selbst ein Jahr „Wartezeit“ gilt noch als normal. Erfahren Sie hier, wie Zink in bestimmten Fällen die Chancen auf eine Schwangerschaft verbessern kann.

Zink & Fruchtbarkeit: Zusammenhang

Zink spielt eine wichtige Rolle für die Fortpflanzungsfähigkeit, vor allem des Mannes. Kein Wunder, denn die Zinkkonzentration in den männlichen Geschlechtsorganen (v. a. in der Prostata und den Hoden) ist im Vergleich zu anderen Körperregionen deutlich höher. Und auch die Spermien selbst enthalten Zink. Studien konnten entsprechend auch einen Zusammenhang zwischen niedrigen Zinkkonzentrationen in der Samenflüssigkeit und einer verringerten Fruchtbarkeit feststellen.

Bei Frauen gibt es Hinweise darauf, dass ein Zinkmangel zu Zyklusstörungen führen kann. Eine ausreichende Versorgung mit Zink kann zudem zu einem normalen Verlauf der Schwangerschaft beitragen.

Unerfüllter Kinderwunsch: Wie kann Zink helfen?

Ein Zinkmangel kann vor allem die Fruchtbarkeit des Mannes beeinträchtigen. Lässt sich ein solcher Mangel nicht mithilfe einer zinkreichen Ernährung ausgleichen, kann eine gezielte Zufuhr des Spurenelements – Ärzte sprechen von einer Supplementierung – sinnvoll sein.

Durch die gezielte Zufuhr von Zink lässt sich zum Beispiel…

  • … die Spermienanzahl erhöhen
  • … die Spermienqualität verbessern
  • … die Beweglichkeit der Spermien steigern
  • … der Testosteronspiegel erhöhen
  • … die Potenz verbessern

Wenn ein Zinkmangel vorliegt, können Zinkpräparate aus der Apotheke also eine gute Möglichkeit sein, die Chance auf eine Schwangerschaft zu verbessern.

Unerfüllter Kinderwunsch: Weitere Einflussfaktoren

Ein Zinkmangel ist nur einer von vielen Faktoren, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Weitere Einflussfaktoren sind zum Beispiel:

  • Höheres Alter
  • Stress
  • Zu wenig Schlaf
  • Hoher Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Starkes Unter- oder Übergewicht
Wichtig: In einigen Fällen stecken auch Erkrankungen hinter einem unerfüllten Kinderwunsch. So können bei Frauen beispielsweise ein Diabetes oder bestimmte Hormonstörungen (z. B. PCO-Syndrom) die Fruchtbarkeit verringern. Daher sollten Sie im Zweifel Ihren Arzt um Rat fragen.

Unerfüllter Kinderwunsch: Wann zum Arzt?

Die Frage, wann man zum Arzt gehen sollte, wenn sich keine Schwangerschaft einstellt, kann pauschal nicht beantwortet werden. Als Faustregel gilt aber:

  • Bis zu einem Alter von 30 Jahren sollte die Frau nach etwa einem Jahr schwanger sein.
  • Ab 35 bis zu 38 Jahren sind auch zwei Jahre noch in einem normalen Rahmen.
  • Ab 38 Jahren nimmt die Fruchtbarkeit der Frau statistisch gesehen sehr rasch ab. Daher empfehlen Spezialisten in diesem Fall, bereits nach einem halben Jahr mit unerfülltem Kinderwunsch einen Arzt aufzusuchen.

Wenn Sie beschlossen haben, diesen Schritt zu gehen, ist es wichtig, dass sich beide Partner untersuchen lassen. Denn es kann auch bei beiden Partnern eine leicht eingeschränkte Fruchtbarkeit vorliegen, die dann in Kombination dazu führt, dass keine Schwangerschaft zustande kommt.

Kinderwunsch: Tipps

  • Den Zyklus im Blick

    Den Zyklus im Blick

    Wussten Sie, dass die Eizelle nach dem Eisprung nicht einmal einen ganzen Tag lang befruchtet werden kann? Spermien wiederum können höchstens drei bis fünf Tage im weiblichen Körper überleben. Entsprechend können Frauen nur an bis zu sechs Tagen pro Zyklus schwanger werden. Gerade bei unerfülltem Kinderwunsch kann es daher sinnvoll sein, sich mit dem eigenen Zyklus zu beschäftigen. Dass es dabei hilfreich sein kann, die Basaltemperatur zu messen, wissen viele noch. Ein viel deutlicheres Fruchtbarkeitszeichen ist jedoch der Zervixschleim, der sich im Verlauf des Zyklus deutlich verändert. Daher kann es hilfreich sein, bei Kinderwunsch auf eine sogenannte symptothermale Methode zur natürlichen Familienplanung zu setzen, bei der neben der Temperatur weitere Fruchtbarkeitszeichen beobachtet werden.

    Gut zu wissen: Viele Paare denken, der ideale Zeitpunkt für die Zeugung sei bei Anstieg der Basaltemperatur. Tatsächlich zeigt dieser aber an, dass der Eisprung bereits vorbei ist.
  • Auf die Nährstoffzufuhr achten

    Auf die Nährstoffzufuhr achten

    Gerade wenn ein Kinderwunsch besteht, sollten Sie ganz besonders auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten. Bei einer veganen Ernährung ist es vor allem wichtig, die Versorgung mit Eiweiß, Jod, Eisen, Kalzium, Zink, Vitamin B12 und Vitamin D im Blick zu haben. Experten empfehlen Frauen zudem, schon vor der Schwangerschaft ein Folsäure-Präparat einzunehmen. Männer sollten insbesondere ihren Zinkhaushalt im Blick haben. Denn ein Zinkmangel kann die Anzahl, Qualität und Beweglichkeit der Spermien beeinträchtigen. Reichlich Zink steckt beispielsweise in Schalentieren wie Austern sowie in Innereien, rotem Fleisch und Hülsenfrüchten. Reicht eine zinkreiche Ernährung nicht aus, um einen Mangel zu beheben, können spezielle Zink-Präparate aus der Apotheke helfen, die Zinkversorgung zu verbessern.

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    Zinkorot® 25 – die extra große Portion Zink

    Zinkorot® 25 gleicht Zinkmangel effektiv aus und verfügt über wichtige Eigenschaften, um im Körper besonders „gut anzukommen“:

    • Hohe Dosierung: In jeder Tablette stecken 25 Milligramm Zink. In der Regel reicht daher eine Tablette Zinkorot® 25 täglich aus.
    • Spezielle Zink-Kombination: Die Zinkverbindung mit Orotsäure sorgt dafür, dass der Körper das enthaltene Zink leicht aufnehmen kann und es exakt dort ankommt, wo es gebraucht wird.
    Gut zu wissen: Zinkorot® 25 unterstützt das Immunsystem bei Zinkmangel.

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  • Normalgewicht anstreben

    Normalgewicht anstreben

    Bei Frauen können sowohl Übergewicht als auch Untergewicht den Hormonhaushalt so durcheinanderwirbeln, dass die Fruchtbarkeit beeinträchtigt ist. Oft bleibt sogar der Eisprung aus. Bei Männern ist es nicht viel anders: Bei Übergewicht kommt es zu einer Überproduktion von Östrogenen in den Fettzellen. Dadurch sinkt der Testosteronspiegel, sodass weniger Spermien produziert werden. Auch die Spermienqualität ist dann oft vermindert. Hinzu kommt ein erhöhtes Risiko für Erektionsstörungen durch Fettablagerungen in den Blutgefäßen des Penis. Bei Untergewicht wiederum schaltet der Körper auf ein Notprogramm um: Er verwendet weniger Energie auf die Spermienproduktion, um das Überleben zu sichern.

    Tipp: Zu zweit fällt alles leichter – egal, ob Sie abnehmen oder zunehmen sollten. Unterstützen Sie sich gegenseitig für Ihr gemeinsames Ziel.

  • Bewegen mit Maß

    Bewegen mit Maß

    Wer körperlich aktiv ist, steigert seinen allgemeinen Gesundheitszustand und seine Fitness. Bei Männern kurbelt ein regelmäßiges Training unter anderem die Testosteronproduktion an und auch die Qualität der Spermien kann sich verbessern. Wie beim Körpergewicht gilt aber auch hier: Allzu viel ist ungesund. Denn Studien haben gezeigt, dass extremer Sport die Fruchtbarkeit stark beeinträchtigen kann. Ideal ist es, wenn Sie sich jeden Tag 30 Minuten lang maßvoll bewegen. Egal, ob Spaziergang, Inlineskaten oder Fahrradfahren: Wichtig ist, dass Sie mit Spaß bei der Sache sind!

  • Ausreichend und regelmäßig schlafen

    Ausreichend und regelmäßig schlafen

    Im Schlaf erholt sich der Körper. Er leistet verschiedene „Aufräumarbeiten“, erholt sich von stressigen Tagen und schöpft neue Energie. Und die brauchen gerade Frauen unbedingt, um eine Schwangerschaft und Geburt gut zu meistern. Ob zu wenig Schlaf die Fruchtbarkeit beeinträchtigt, ist nicht ausreichend erforscht. Fakt ist: Wenig und unregelmäßiger Schlaf (z. B. bei Schichtarbeit) sind Stressfaktoren und können sich daher negativ auf verschiedenste Körperfunktionen auswirken. Daher ist ausreichender, regelmäßiger Schlaf auf alle Fälle empfehlenswert. Für die meisten Menschen sind sieben bis acht Stunden pro Nacht ideal.

  • Auf Alkohol & Zigaretten verzichten

    Auf Alkohol & Zigaretten verzichten

    Alkohol ist ein Zellgift, das die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Reduzieren Sie bei Kinderwunsch daher Ihren Alkoholkonsum – so fällt auch das Aufhören in der Schwangerschaft leichter. Rauchen hat noch heftigere Auswirkungen: Die schädigende Wirkung verschiedener Inhaltsstoffe von Zigarettenrauch ist gut belegt. Bei Frauen wirkt sich Rauchen unter anderem negativ auf die Funktion der Eierstöcke und den für die Eizellreifung verantwortlichen Hormonkreislauf aus. Raucherinnen neigen zudem eher zu Frühgeburten. Bei Männern verringert sich durch das Rauchen die Spermienzahl und -qualität.

    Gut zu wissen: Experten gehen heute davon aus, dass Frauen, die 20 Zigaretten pro Tag rauchen, doppelt so lange auf eine erwünschte Schwangerschaft warten müssen wie Nichtraucherinnen. Auch die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung sind deutlich vermindert – das gilt umso mehr, wenn beide Partner rauchen.
  • Für Entspannung sorgen

    Für Entspannung sorgen

    Dauerstress hat zahlreiche negative Auswirkungen auf unseren Köper. Unter anderem beeinträchtigt er die Funktion des sogenannten Hypothalamus – das ist der Teil unseres Gehirns, der für die Steuerung des Stoffwechsels und des Hormonhaushaltes verantwortlich ist. Auf diese Weise kann Stress bei Frauen unter anderem dazu führen, dass sich der Eisprung verzögert. Zusätzlich entwickelt sich unter ständigem Druck eher ein Zinkmangel, der sich gerade bei Männern ebenfalls negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. Das Problem: Ausgerechnet der Kinderwunsch selbst sorgt bei vielen Paaren für dauernde Anspannung. Achten Sie daher möglichst darauf, dass der Kinderwunsch nicht Ihr ganzes Denken bestimmt und versuchen Sie, für Leichtigkeit zu sorgen – zum Beispiel, indem Sie bewusst Momente der Zweisamkeit genießen.

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