Zinkmangel: Symptome

Zinkmangel: Symptome Ständige Müdigkeit ist eines von zahlreichen Symptomen bei Zinkmangel.

Zink erfüllt in unserem Körper zahlreiche Funktionen. Das Spurenelement ist nicht nur für ein starkes Immunsystem wichtig, sondern es spielt auch im Stoffwechsel eine wichtige Rolle, da es Bestandteil von über 200 Enzymen ist. Unter anderem ist Zink am Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel beteiligt und ist auch für Haut, Haare und Nägel wichtig. Das bedeutet: Ein Zinkmangel kann sich mit verschiedensten Symptomen bemerkbar machen. Doch was genau können die Folgen von Zinkmangel sein? Ein Überblick.

Die häufigsten Symptome bei Zinkmangel

Woran erkennt man einen Zinkmangel? Diese Frage lässt sich gar nicht so leicht beantworten, da ein Zinkmangel sich auf vielfältige Weise auswirken kann. Besonders häufig zeigen sich aber die folgenden Symptome:

  • Abwehrkräfte: Erkältung oder Magen-Darm-Infekt, Blasenentzündung oder Pilzinfektion, Lippenherpes oder Bronchitis – wenn Sie häufig krank sind, sollten Sie auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten. Denn ein schwaches Immunsystem mit häufigen Infekten ist eine typische Zink-Mangelerscheinung.
  • Haut: Kleine Verletzungen verheilen schlechter als sonst, die Haut ist trocken und schuppt – dann könnte es sein, dass Zink fehlt. Auch wenn Akne einfach nicht abklingen will, kann es sein, dass Sie nicht genügend von dem Spurenelement aufnehmen.
  • Fingernägel: Weiße Flecken und Rillen auf den Nägeln sowie brüchige Nägel können mit einem Zinkmangel zusammenhängen.
  • Haare: Sind die Haare spröde und kraftlos, nehmen Sie möglicherweise zu wenig Zink auf. Auch Haarausfall kann durch einen Mangel des Spurenelements begünstigt werden.
  • Fruchtbarkeit: Auch bei unerfülltem Kinderwunsch lohnt es sich, die Zinkversorgung zu überprüfen. Denn ein Zinkmangel kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Zyklusstörungen bei der Frau sowie eine reduzierte Anzahl und Beweglichkeit der Spermien beim Mann können zum Beispiel die Folge sein.

Weitere Symptome bei Zinkmangel

Was bewirkt Zinkmangel sonst noch? Einen Zinkmangel erkennen – das kann sehr schwierig sein, da die Anzeichen oft unspezifisch sind. Das bedeutet: Sie können auch bei anderen Mangelzuständen oder Erkrankungen vorkommen. Einige weitere Anzeichen für einen Zinkmangel sind zum Beispiel:

  • Sonstige Hautprobleme (z. B. Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis)
  • Verminderte Wundheilung
  • Trockene Augen oder Nachtblindheit
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Riech- und Schmeckstörungen
  • Depressionen
  • Erschöpfung und Antriebslosigkeit
  • Wachstumsstörungen
  • Unfruchtbarkeit

Zinkmangel – wie hoch ist Ihr Risiko?

Manche Menschen haben ein erhöhtes Risiko für einen Zinkmangel. Dazu zählen unter anderem Menschen mit Diabetes, Vegetarier, Leistungssportler sowie Schwangere und Stillende. Falls Sie zu einer dieser Risikogruppen gehören und eines oder mehrere der oben genannten Symptome bei sich bemerken, könnte ein Zinkmangel vorliegen. Im Zweifel fragen Sie am besten Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Das könnte Sie auch interessieren:
zurück nach oben
Disclaimer:
© 2018 MyLife Media GmbH. Diese Website dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen sowie unsere Hinweise zum Datenschutz, die Sie über die Footerlinks dieser Website erreichen können.
Besuchen Sie behandeln.de auch auf Google+.